Am Freitag wurde bei Neckermann in Deutschland bekannt gegeben, dass im Zuge von Restrukturierungsmaßnahmen des Unternehmens Massenentlassungen vorgenommen werden. So berichtet etwa der Standard (analog zu vielen deutschen Medien wie z.B. Zeit Online), dass rund die Hälfte der 2500 Mitarbeiter am Hauptstandort in Frankfurt am Main entlassen werden müssen.
Sowohl in Deutschland, als auch im Graz, fanden noch am Freitag umfassende Mitarbeiterveranstaltungen statt, in welchen allen Mitarbeitern das weitere Vorgehen erläutert wurde. Soweit zu dieser äußerst unglücklichen Situation für alle Neckermann-Arbeitnehmer. Doch wie reagiert das Social Web darauf? Dort muss es nach dieser Meldung doch ziemlich Kritik hageln?
Informationsmanagement, Wissensmanagement, Web 2.0, Enterprise 2.0, Social Media, Semantic Web
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30. April 2012
27. Februar 2012
Die Social Media Aktivitäten österreichischer Banken
Motiviert durch Beiträge von Florian Semle und Dirk Elsner am PR Blogger, wie beispielsweise "Banken und Social Media: Das Social Media Dilemma“, den ich auch selbstverständlich kommentierte, machte ich mir kurz die Mühe, die Quantität der Social Media Aktivitäten österreichische Banken zu screenen.
Die nachfolgende Auflistung der österreichischen Banken sowie die Auflistung einfacher Social Media Kennzahlen hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Mir ging es vielmehr um einen kurzen Überblick für eine Diskussion. Ich habe mir auch nur Aktivitäten auf Facebook und Twitter angesehen.
Die faktischen Konversationen sowie die Art und Weise der geteilten Inhalte habe ich nicht analysiert. Dennoch wird anhand der gesammelten Zahlen auf einen Blick ersichtlich, dass die wenigsten österreichischen Banken Social Media bereits intensiv einsetzen (verglichen mit dem, was möglich wäre, d.h. ihren tatsächlichen Kundenzahlen / d.h. ihren potentiellen Fans).
Für mich völlig überraschend war beim Vergleich der österreichischen Banken, dass die Easybank, seit dem Jahr 1996 eine der ersten Direktbanken in Österreich, gar nicht auf Social Media setzt, obwohl gerade bei reinen Online-Banken definiv eine Affinität zum Web bestehen muss - und somit Social Media auf der Hand liegt.
Ich hab es auch in meinen Kommentar am PR-Blogger schon gesagt: Wenn ich ein Social Media Berater wäre, würde ich hier ansetzen.
Die nachfolgende Auflistung der österreichischen Banken sowie die Auflistung einfacher Social Media Kennzahlen hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Mir ging es vielmehr um einen kurzen Überblick für eine Diskussion. Ich habe mir auch nur Aktivitäten auf Facebook und Twitter angesehen.
Die faktischen Konversationen sowie die Art und Weise der geteilten Inhalte habe ich nicht analysiert. Dennoch wird anhand der gesammelten Zahlen auf einen Blick ersichtlich, dass die wenigsten österreichischen Banken Social Media bereits intensiv einsetzen (verglichen mit dem, was möglich wäre, d.h. ihren tatsächlichen Kundenzahlen / d.h. ihren potentiellen Fans).
| Österreichische Bank |
Facebook Engagement |
Twitter Engagement |
| Erste Bank und Sparkasse |
17.736 Fans, zur Page |
- |
| BAWAG PSK | 14.283 Fans, zur Page |
@BAWAGPSK (derzeit nicht genutzt) |
| Volksbank | 5.675 Fans, zur Page |
- |
| Uni Credit Bank Austria |
5.178 Fans, zur Page |
@Bank_Austria 214 follower 239 tweets 19 following |
| Raiffeisen | 4.604 Fans, zur Page |
@raiffeisen.at 1287 tweets 0 following 442 follower |
| Erste Bank Austria |
2.257 Fans, zur Page |
@ErsteGroupIR 257 follower 106 tweets 180 following |
| Steiermärkische Sparkasse |
1.691 Fans, zur Page |
- |
| Bank Austria Communtiy-Page |
483 Fans, zur Page |
- |
| Easybank | 225 Fans, zur Page |
- |
| Oberbank Community-Page |
204 Fans, zur Page |
- |
| Hypo Alpe Adria Bank Community Page |
162 Fans, zur Page |
- |
| Bank für Kärnten und Steiermark |
- | - |
| Bankhaus Krentschker & Co |
- |
- |
Für mich völlig überraschend war beim Vergleich der österreichischen Banken, dass die Easybank, seit dem Jahr 1996 eine der ersten Direktbanken in Österreich, gar nicht auf Social Media setzt, obwohl gerade bei reinen Online-Banken definiv eine Affinität zum Web bestehen muss - und somit Social Media auf der Hand liegt.
Ich hab es auch in meinen Kommentar am PR-Blogger schon gesagt: Wenn ich ein Social Media Berater wäre, würde ich hier ansetzen.
25. November 2011
Vortrag zu Digitalem Empfehlen über NFC
Zum Thema digitales Empfehlen von Objekten am Social Web habe ich am 15.11.2011 den Beitrag Social Media in der Zukunft - Digitales Empfehlen über NFC für den PR-Blogger geschrieben, auf den ich hier gerne verlinken möchte. Darin wird das Potenzial von Near Field Communication aufgezeigt und darsgestellt, wie Near Field Communication (NFC) dazu verwendet werden kann, digital gebrandete Produkte auf Facebook und Twitter zu empfehlen.
Gerade eben habe ich zu diesem Thema am Forum Medientechnik an der FH St. Pölten den Vortrag Interactive Things gehalten, auf den ich hier gerne verlinken möchte. Dieser Vortrag stellt das Projekt Interactive Things vor, das von Joanneum Research und evolaris next level gemeinsam durchgeführt worden ist. In diesem Projekt ist unter anderen eine Applikation für Android enstanden, welche die Schnittstellenfunktion vom mit einem NFC-Tag versehenen Gegenstand hin zu Plattformen wie Facebook und Twitter ausübt.
Hier die Zusammenfassung des Vortrags: Das digitale Empfehlen von Objekten wie Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen aller Art über Plattformen des SocialWeb wie Twitter, Facebook & co. ist heute gelebte Praxis bei den Nutzern. Doch bisher existiert keine Möglichkeit, diese Emp-fehlungen direkt über das Objekt aus der realen in die virtuelle Welt auszusprechen. Vielmehr müssen Fans vorher erst mühsameine Plattform in der virtuellen Welt aufrufen und dort eine entsprechende Aktion bei der digitalen Repräsentation des Objekts(z.B. die Facebook Seite) setzen. In Zukunft wird es möglich sein, dass Objekte direkt und ohne Umweg über eine Web-Seiteüber das Mobiltelefon mit dem Social Web vernetzt werden. Mit dem seit Anfang 2011 im deutschsprachigen Raum erhältlichen„Google Nexus S“ steht ein mit der dafür notwendigen Technologie Near Field Communication (NFC) ausgerüstetes Smartpho-ne mit Konnektivität zum Web für die breite Masse zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund wurde in dem von JOANNEUMRESEARCH und evolaris next level gemeinsam durchgeführten Projekt „Interactive Things“ ein Demonstrator für das Betriebs-system Android mit folgender Funktionsweise entwickelt: Bringt ein Nutzer sein mit der gleichnamigen Applikation „InteractiveThings“ versehenes Mobiltelefon in die Nähe eines mit einem NFC-Tag versehenen Objekts, können über die Applikation digi-tale Empfehlungen wie „Facebook: Check-in“, „Facebook: Gefällt-mir“ und „Twitter: Send Tweet“ durchgeführt werden. Sun-nyBAG, Hersteller einer innovativen Tasche, welche einen integrierten Akku mit Hilfe eingebauter Solarpanelen auflädt, machtsich die in diesem Projekt entwickelte Technologie schon heute zunutze
Gerade eben habe ich zu diesem Thema am Forum Medientechnik an der FH St. Pölten den Vortrag Interactive Things gehalten, auf den ich hier gerne verlinken möchte. Dieser Vortrag stellt das Projekt Interactive Things vor, das von Joanneum Research und evolaris next level gemeinsam durchgeführt worden ist. In diesem Projekt ist unter anderen eine Applikation für Android enstanden, welche die Schnittstellenfunktion vom mit einem NFC-Tag versehenen Gegenstand hin zu Plattformen wie Facebook und Twitter ausübt.
Hier die Zusammenfassung des Vortrags: Das digitale Empfehlen von Objekten wie Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen aller Art über Plattformen des SocialWeb wie Twitter, Facebook & co. ist heute gelebte Praxis bei den Nutzern. Doch bisher existiert keine Möglichkeit, diese Emp-fehlungen direkt über das Objekt aus der realen in die virtuelle Welt auszusprechen. Vielmehr müssen Fans vorher erst mühsameine Plattform in der virtuellen Welt aufrufen und dort eine entsprechende Aktion bei der digitalen Repräsentation des Objekts(z.B. die Facebook Seite) setzen. In Zukunft wird es möglich sein, dass Objekte direkt und ohne Umweg über eine Web-Seiteüber das Mobiltelefon mit dem Social Web vernetzt werden. Mit dem seit Anfang 2011 im deutschsprachigen Raum erhältlichen„Google Nexus S“ steht ein mit der dafür notwendigen Technologie Near Field Communication (NFC) ausgerüstetes Smartpho-ne mit Konnektivität zum Web für die breite Masse zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund wurde in dem von JOANNEUMRESEARCH und evolaris next level gemeinsam durchgeführten Projekt „Interactive Things“ ein Demonstrator für das Betriebs-system Android mit folgender Funktionsweise entwickelt: Bringt ein Nutzer sein mit der gleichnamigen Applikation „InteractiveThings“ versehenes Mobiltelefon in die Nähe eines mit einem NFC-Tag versehenen Objekts, können über die Applikation digi-tale Empfehlungen wie „Facebook: Check-in“, „Facebook: Gefällt-mir“ und „Twitter: Send Tweet“ durchgeführt werden. Sun-nyBAG, Hersteller einer innovativen Tasche, welche einen integrierten Akku mit Hilfe eingebauter Solarpanelen auflädt, machtsich die in diesem Projekt entwickelte Technologie schon heute zunutze
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