Ein Fazit: Die neuen IT-Dienste im Enteprise 2.0 zeichnen sich vor allem durch eine spezielle Eigenschaft aus - ihre Nutzungsoffenheit. Das bedeutet, dass der Nutzen (beispielsweise eines Social Networking Services) erst im Zusammenhang mit einer bestimmten Art der Nutzung entsteht und oft nur sehr schwer im Vorfeld abzuschätzen ist, vor allem auch aus Sicht der Mitarbeiter. Effektive Nutzungspraktiken in Unternehmen können über die Zeit hinweg explorativ entstehen, bzw. werden, falls schon vorher absehbar, gezielt promotet und koordiniert vermarktet.
Der Ausdruck "Nutzungsoffenheit" scheint auch dem Keynoter Lee Bryant gefallen zu haben. So wurde auf der Enterprise 2.0 Summit auch das Zitat "Vorsprung durch Nutzungsoffenheit" geprägt ;-). Anbei einige Tweets aus dem Twitter-Stream der Enteprise 2.0 Summit zu Nutzungsoffenheit:
Weiters folgen einige Links mit lesenswerten Notizen und Zusammenfassungen der Vorträge zur Enterprise 2.0 Summit:
- Simon Dueckert: Umfassende Notizen zum ersten Konferenztag .
- Richard Collin: Slides zur Keynote "Towards the Leader 2.0"
- Anja Wittenberger: Notizen in der Form einer Mind Map zur Open Space Discussion
- Emanuele Quintarelli: Umfassende Notizen zum zweiten Konferenztag und zum ersten Konferenztag
- Samuel Driessen: Weitere Notizen zu Transparenz im Enterprise 2.0 und zu Enterprise 2.0 und Geschäftsprozesse, Folien zum Vortrag Transparency - The double edged sword
- C.C. Liew hat die Folien zum Vortrag connect.BASF bereitgestellt
- Cécile Demailly: Studie "Towards Enterprise 2.0 - Making the change in the Cooperation
- Ana Silva hat eine Liste von E20-Zitaten zur Verfügung gestellt
- Sebastian Schäfer hat einen spannenden Teilnahmebericht geschrieben
- ...(to be extended)
Abseits der Enteprise 2.0 Summit möchte ich noch auf zwei weitere interessante Vorträge aufmerksam machen:
- Michael Koch von der Universität der Bundeswehr München hat seine DMS-Expo-Keynote "Enterprise 2.0 – Was ist das und wie kann man das nutzen" auf Slideshare bereitgestellt.
- Stefan Pfeiffer von IBM hat eine gute Präsentation mit dem Titel “Die Mauern werden fallen. Die Potenziale des Unternehmens 2.0" auf Slideshare zur Verfügung gestellt.



Sehr gute Linksammlung, Danke.
AntwortenLöschenDas Thema "Vorsprung durch Nutzungsoffenheit" ist wahrscheinlich richtig gemeint, aber recht sperrig :-( Mir fällt dazu nur ein altes Sprichwort ein "Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein"
Nutzungsoffenheit meint schlicht, dass solche Plattformen (wie die in E2.0 üblichen) dem Nutzer die Art der Nutzung nicht vorgeben (wie dies viele andere Enterprise-Technologien explizit tun). Während ERP oder Workflow-Systeme den Nutzer in vorgefertigte Prozesse pressen und KM-Systeme mit vorgefertigten Ontologien daherkommen, lassen E2.0 Plattformen den Nutzern alle Freiheiten. So entsteht die von McAfee postulierte Emergenz.
AntwortenLöschenVielen Dank für Ihre Kommentare:
AntwortenLöschen@Kai Riemer: Dem kann ich fast nichts mehr hinzufügen. Gerade die Nutzungsoffenheit der neuen Dienste ist der Grund dafür, warum Enterprise 2.0 so kontrovers diskutiert und oft so wenig verstanden wird.
@Michael Holakovsky: Manchmal kann es durchaus von Vorteil sein, wenn man für alles offen ist ;-) Beispielsweise, wenn es in Richtung Ideen, Innovation und Interaktion geht (wie im E20).
Interessante Diskussion! Meine zwei bis drei Gedanken und Links dazu (trackback ist irgendwie kaputt) -> http://www.ehms.net/java/?story=3854
AntwortenLöschenHallo Karsten. Danke für Deinen Beitrag und Bezug zur Diskussion. Das mit dem Trackback sehe ich mir mal an ;-)
AntwortenLöschender Link auf den Artikel von Cécile Demailly ergibt Error 404. mfg HC
AntwortenLöschenHallo Herr Hois, danke für die Info. Ich habe den Link soeben korrigiert. Viele Grüße, Alexander Stocker
AntwortenLöschenHallo Alex!
AntwortenLöschenDanke für die Zusammenfassung zum Thema "Nutzungsoffenheit" die Einteilung in experimentelle und promoted bei den Adoption-Archetypes war mir neu.
Grüße,
Michael
Gerne geschehen! Viele Grüße, Alexander
AntwortenLöschenWir wollten uns doch mehr vernetzen ;) Hier der Link zu meinem Rückblick zum E2.0 Summit:
AntwortenLöschenhttp://schaeferblick.wordpress.com/2010/10/29/enterprise-2-0-summit-2010-%E2%80%93-ein-teilnahmebericht/
Hallo Sebastian! Absolut - ich nehme Deinen Bericht gleich in meine Linksammlung im Blogbeitrag zur E20S auf.
AntwortenLöschenlG
Alex
Offen für alles sein heißt für mich nicht alles einfach anzunehmen. Offenheit heißt für mich alles ansehen und prüfen ob es einen Nutzen bringt. Dabei sollte man sich allerdings zuerst auf die Chancen konzentrieren und dann erst prüfen ob es Gründe gibt etwas nicht zu nutzen. Ein Problem bei E2.0 ist allerdings, dass man den Nutzen erst richtig versteht, wenn man es macht. So weit kommen viele aber gar nicht erst.
AntwortenLöschenHallo Joachim!
AntwortenLöschenDanke für Deinen Kommentar. Da kann ich Dir nur zustimmen.
lG,
Alexander
Thank you for linking to my blog post with E2.0 Summit quotes :)
AntwortenLöschenYou are welcome!
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