Ich freue mich über die anstehende Veröffentlichung meines neuen Fachbuchs zu Web 2.0 im Unternehmen.
Das von mir und Prof. Dr. Klaus Tochtermann verfasste und im September im Gabler-Verlag unter der ISBN 978-3-8349-2581-7 erscheinende Fachbuch „Wissenstransfer mit Wiki und Weblog - Fallstudien zum erfolgreichen Einsatz von Web 2.0 in Unternehmen“ leistet einen wesentlichen Beitrag, wenn es darum geht, Anwendungen und Technologien des Web 2.0 einzuführen und die damit verbundenen Möglichkeiten für Unternehmen aufzuzeigen.
Darüber hinaus stellt das Fachbuch in elf umfangreichen Fallstudien dar, wie Wikis und Weblogs erfolgreich im Unternehmen eingesetzt werden können. Ausgehend von zahlreichen Interviews mit den für Web 2.0 in den Unternehmen verantwortlichen Experten werden in jeder Fallstudie Ausgangssituation, Zielsetzung, Einführungsprozess, Ergebnisse und Erfolgsfaktoren ausführlich diskutiert. Die gewonnenen Erkenntnisse werden insbesondere aus der Perspektive der Nutzer beleuchtet, welche in umfangreichen Mitarbeiter-Befragungen ebenfalls zu Wort kamen.
Mein Fachbuch will vor allem Entscheidungsträger aus der Wirtschaft dabei unterstützten, Nutzen und Erfolg von Web 2.0 im Kontext von Unternehmen besser zu erkennen und vermittelt ihnen das notwendige Grundverständnis, um eigene Projekte im Umfeld von Web 2.0 effizienter und effektiver durchzuführen. Es wendet sich sowohl an Forschende, die sich mit dem Thema Web 2.0 aus wissenschaftlicher Sicht befassen, als auch an Praktiker, die vor der Frage stehen, wie sie Instrumente des Web 2.0 in ihr Unternehmen einführen.
Unter folgender Internet-Adresse kann das Fachbuch zum Preis von 49.95 € vorbestellt werden: http://www.gabler.de/Buch/978-3-8349-2581-7/Wissenstransfer-mit-Wikis-und-Weblogs.html
Alexander Stockers Weblog zu Web 2.0 und Unternehmen
Wissensmanagement, Web 2.0, Enterprise 2.0, Social Media, Digitale Medien, Web of Data, Future Internet
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Über Alexander Stocker
26. August 2010
30. Juli 2010
Den Mustern des Unternehmenserfolgs auf der Spur (mit Succon.at)
Von Werner Schachner (Succon.at) und Alexander Stocker (erschienen in Monitor Juli 2010)
Der sichere Umgang mit Komplexität zählt künftig ohne Zweifel zu den zentralen Kernkompetenzen erfolgreicher Manager und Unternehmer. Hierfür zeichnen rasante ökonomische Veränderungen im Unternehmensumfeld verantwortlich. Insbesondere der Einsatz von Web 2.0 im Business Kontext (Corporate Web 2.0), welcher sich in gänzlich neuen IKT-Einsatzszenarien im Unternehmensgeschehen widerspiegelt, trägt zu einer weiteren Beschleunigung dieser Veränderungen bei. Corporate Web 2.0 intensiviert den Wettbewerb durch zunehmende Markttransparenz, verändert das Nachfrageverhalten aufgrund gesteigerter Informations- und Vergleichsmöglichkeiten und beeinflusst Geschäftsinhalte und –abläufe durch aktive Beteiligung von Kunden und Partnern an der Produktentwicklung und –entstehung.
Corporate Web 2.0 erhöht jedoch nicht nur die Innovationsgeschwindigkeit und den Komplexitätsgrad von Produkten, Dienstleistungen, Prozessen, und ganzen Geschäftsmodellen. Anwendungen die nach den Prinzipien des Web 2.0 funktionieren, lassen sich auch nutzen, um eben diese Beschleunigung und diesen erhöhten Grad an Komplexität besser zu beherrschen. Das von der Steirischen Wirtschaftsförderungs GmbH SFG des Landes Steiermark getriebene Projekt "SmS | Start-Up mit System" ist beispielgebend dafür: Vorreiter aus dem Gründerberater-Netzwerk der SFG verbessern unter Anwendung einer speziellen Web 2.0-Lösung gemeinsam mit Gründern und Jungunternehmern ihr Verständnis darüber, wie das hochkomplexe System Unternehmen funktioniert. Insbesondere die Frage „Wie lassen sich Unternehmen erfolgsorientiert verändern, verbessern und innovieren“ steht dabei im Mittelpunkt der Betrachtung.
Mit der in SmS im Einsatz befindlichen Web 2.0-Lösung wird ein gänzlich neuer Weg des Wissenstransfers beschritten: kollaborative Entwicklung und Austausch von Erfolgsmustern. Jeder Gründerberater speist hierzu die aus seiner Erfahrung für den Unternehmenserfolg relevanten Faktoren in Form von Microcontents in die Web 2.0-Lösung ein. Die einzelnen Microcontents werden dabei vom Berater an entsprechende Elemente eines, ebenfalls von ihm erstellten Erfolgsfaktoren-Wirkungsdiagrammes gelinkt. So entstehen in SmS verschiedenste Content-Netzwerke, die jeweils die Logik des Unternehmenserfolges aus Sicht eines einzelnen Beraters abbilden. Die der Web 2.0-Lösung hinterlegte Methodik und Systematik (Erfolgsdiagnose® nach SUCCON sowie EFQM-Modell für Business Excellence) sowie umfassende Analysefunktionalitäten stellen sicher, dass sich die jeweils nach individueller Semantik strukturierten Content-Netzwerke zusammenführen und verwerten lassen. Den Gründerberatern ist damit ein systematischer Sichtweisenvergleich und Erfahrungsaustausch auf höchstem Niveau möglich. Ein ausgeklügelter Suchmechanismus liefert dabei als Suchergebnis „lediglich“ die jeweils zutreffenden Ausschnitte (Erfolgsmuster) aus den verschiedenen Microcontent-Netzwerken. Der erfolgsorientierte, organisationsübergreifende Wissens- und Erfahrungstransfer findet somit statt, ohne dass die daran Beteiligten ihre gesamte eigene Sichtweise auf die Geheimnisse des Unternehmenserfolges preisgeben müssen.
Das Suchmodul der von der SUCCON entwickelten, in SmS genutzten Web 2.0-Lösung ist nicht nur den Gründerberatern der SFG zugänglich. Auch ausgewählte Gründer und Jungunternehmer können damit ihre Chancen auf eine erfolgreiche Unternehmensgründung und –führung verbessern. Die von den Beratern in der Sprache der Praxis formulierten Erfolgsmuster (suchrelevante Ausschnitte aus deren Microcontent-Netzwerken) geben Gründern einen raschen Überblick und fundierten Einblick in die Funktionsweise des komplexen Systems Unternehmen. Auch erhalten die Gründer über diese Muster Zugang zu den Profil- und Kontaktdaten der jeweils dahinter stehenden Gründerberater. Schließlich können Gründer und Jungunternehmer einzelne Erfolgsfaktoren oder ganze Erfolgsmuster kommentieren. So wird der rege Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen Gründern unterstützt. Gleichzeitig erhalten die Berater Rückmeldung von der „Masse“ der Gründer und Jungunternehmer zu ihrem individuellen Erfolgsverständnis.
Das Projekt SmS bestätigt den Trend, dass sich Corporate Web 2.0 über die Bereiche Marketing & Vertrieb hinausgehend, kollaborationsorientiert auf alle Unternehmensbereiche ausbreitet – insbesondere auch auf die Unternehmensentwicklung und -führung. SmS wird am 22. Oktober 2010 auf der steirschen Gründermesse „Selbständig10“ in der Stadthalle in Graz der breiten Öffentlichkeit präsentiert und zugänglich gemacht. Besonders Interessierte erhalten weiterführende Informationen zu SmS und der dahinter liegenden Web 2.0-Lösung auch bereits davor direkt über Dr. Werner Schachner/SUCCON (siehe Kontaktdaten).
Das Projekt der Succon.at wird in einem Fachbeitrag erschienen in Monitor - das Magazin für Informationstechnologie (Juli 2010) vorgestellt.
Den Mustern des Unternehmenserfolgs auf der Spur (mit Succon.at)
Der sichere Umgang mit Komplexität zählt künftig ohne Zweifel zu den zentralen Kernkompetenzen erfolgreicher Manager und Unternehmer. Hierfür zeichnen rasante ökonomische Veränderungen im Unternehmensumfeld verantwortlich. Insbesondere der Einsatz von Web 2.0 im Business Kontext (Corporate Web 2.0), welcher sich in gänzlich neuen IKT-Einsatzszenarien im Unternehmensgeschehen widerspiegelt, trägt zu einer weiteren Beschleunigung dieser Veränderungen bei. Corporate Web 2.0 intensiviert den Wettbewerb durch zunehmende Markttransparenz, verändert das Nachfrageverhalten aufgrund gesteigerter Informations- und Vergleichsmöglichkeiten und beeinflusst Geschäftsinhalte und –abläufe durch aktive Beteiligung von Kunden und Partnern an der Produktentwicklung und –entstehung.
Corporate Web 2.0 erhöht jedoch nicht nur die Innovationsgeschwindigkeit und den Komplexitätsgrad von Produkten, Dienstleistungen, Prozessen, und ganzen Geschäftsmodellen. Anwendungen die nach den Prinzipien des Web 2.0 funktionieren, lassen sich auch nutzen, um eben diese Beschleunigung und diesen erhöhten Grad an Komplexität besser zu beherrschen. Das von der Steirischen Wirtschaftsförderungs GmbH SFG des Landes Steiermark getriebene Projekt "SmS | Start-Up mit System" ist beispielgebend dafür: Vorreiter aus dem Gründerberater-Netzwerk der SFG verbessern unter Anwendung einer speziellen Web 2.0-Lösung gemeinsam mit Gründern und Jungunternehmern ihr Verständnis darüber, wie das hochkomplexe System Unternehmen funktioniert. Insbesondere die Frage „Wie lassen sich Unternehmen erfolgsorientiert verändern, verbessern und innovieren“ steht dabei im Mittelpunkt der Betrachtung.
Mit der in SmS im Einsatz befindlichen Web 2.0-Lösung wird ein gänzlich neuer Weg des Wissenstransfers beschritten: kollaborative Entwicklung und Austausch von Erfolgsmustern. Jeder Gründerberater speist hierzu die aus seiner Erfahrung für den Unternehmenserfolg relevanten Faktoren in Form von Microcontents in die Web 2.0-Lösung ein. Die einzelnen Microcontents werden dabei vom Berater an entsprechende Elemente eines, ebenfalls von ihm erstellten Erfolgsfaktoren-Wirkungsdiagrammes gelinkt. So entstehen in SmS verschiedenste Content-Netzwerke, die jeweils die Logik des Unternehmenserfolges aus Sicht eines einzelnen Beraters abbilden. Die der Web 2.0-Lösung hinterlegte Methodik und Systematik (Erfolgsdiagnose® nach SUCCON sowie EFQM-Modell für Business Excellence) sowie umfassende Analysefunktionalitäten stellen sicher, dass sich die jeweils nach individueller Semantik strukturierten Content-Netzwerke zusammenführen und verwerten lassen. Den Gründerberatern ist damit ein systematischer Sichtweisenvergleich und Erfahrungsaustausch auf höchstem Niveau möglich. Ein ausgeklügelter Suchmechanismus liefert dabei als Suchergebnis „lediglich“ die jeweils zutreffenden Ausschnitte (Erfolgsmuster) aus den verschiedenen Microcontent-Netzwerken. Der erfolgsorientierte, organisationsübergreifende Wissens- und Erfahrungstransfer findet somit statt, ohne dass die daran Beteiligten ihre gesamte eigene Sichtweise auf die Geheimnisse des Unternehmenserfolges preisgeben müssen.
Das Suchmodul der von der SUCCON entwickelten, in SmS genutzten Web 2.0-Lösung ist nicht nur den Gründerberatern der SFG zugänglich. Auch ausgewählte Gründer und Jungunternehmer können damit ihre Chancen auf eine erfolgreiche Unternehmensgründung und –führung verbessern. Die von den Beratern in der Sprache der Praxis formulierten Erfolgsmuster (suchrelevante Ausschnitte aus deren Microcontent-Netzwerken) geben Gründern einen raschen Überblick und fundierten Einblick in die Funktionsweise des komplexen Systems Unternehmen. Auch erhalten die Gründer über diese Muster Zugang zu den Profil- und Kontaktdaten der jeweils dahinter stehenden Gründerberater. Schließlich können Gründer und Jungunternehmer einzelne Erfolgsfaktoren oder ganze Erfolgsmuster kommentieren. So wird der rege Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen Gründern unterstützt. Gleichzeitig erhalten die Berater Rückmeldung von der „Masse“ der Gründer und Jungunternehmer zu ihrem individuellen Erfolgsverständnis.
Das Projekt SmS bestätigt den Trend, dass sich Corporate Web 2.0 über die Bereiche Marketing & Vertrieb hinausgehend, kollaborationsorientiert auf alle Unternehmensbereiche ausbreitet – insbesondere auch auf die Unternehmensentwicklung und -führung. SmS wird am 22. Oktober 2010 auf der steirschen Gründermesse „Selbständig10“ in der Stadthalle in Graz der breiten Öffentlichkeit präsentiert und zugänglich gemacht. Besonders Interessierte erhalten weiterführende Informationen zu SmS und der dahinter liegenden Web 2.0-Lösung auch bereits davor direkt über Dr. Werner Schachner/SUCCON (siehe Kontaktdaten).
Das Projekt der Succon.at wird in einem Fachbeitrag erschienen in Monitor - das Magazin für Informationstechnologie (Juli 2010) vorgestellt.
Den Mustern des Unternehmenserfolgs auf der Spur (mit Succon.at)
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Corporate Web 2.0,
Erfolg
16. Juli 2010
Nochmal Microblogging bei Siemens
Gemeinsam mit Johannes Müller von Siemens Building Technologies haben wir auch in der Computerwelt (Online-Ausgabe und Print) zur neuen Microblogging-Lösung publiziert. Unter anderem hat auch Jochen Robes auf seinem Weiterbildungsblog auf unsere Beiträge hingewiesen. Eine Langversion der Fallstudie Microblogging bei Siemens BT wurde als Beitrag zur I-KNOW, Internationale Konferenz für Wissensmanagement und Wissenstechnologien akzeptiert.
Fazit der Fallstudie: Microblogging ist eine gute Alternative, um den Informationsfluss im Unternehmen zu beschleunigen. Aufgrund der Novität der Anwendung sind noch eine Reihe von Akzteptanz-Maßnahmen nötig. Intensivnutzer erkennen allerdings schon jetzt einen Nutzen, wie die Interviews mit Intensivnutzern zeigten.
Fazit der Fallstudie: Microblogging ist eine gute Alternative, um den Informationsfluss im Unternehmen zu beschleunigen. Aufgrund der Novität der Anwendung sind noch eine Reihe von Akzteptanz-Maßnahmen nötig. Intensivnutzer erkennen allerdings schon jetzt einen Nutzen, wie die Interviews mit Intensivnutzern zeigten.
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Corporate Web 2.0,
Enterprise 2.0,
Microblogging
09. Juli 2010
Enterprise Microblogging als "Add-on" des Wissensmanagements
Autoren: Johannes Mueller und Alexander Stocker
Neben Wikis, Weblogs und sozialen Netzwerkplattformen hat das Web 2.0 mit „Twitter“ eine weitere nützliche Anwendungsklasse hervorgebracht: Microblogging-Dienste. Nicht nur private Anwender, sondern auch Unternehmen zeigen sich von diesem innovativen Kommunikationskanal im Hinblick auf effektives Wissensteilen zunehmend begeistert. Im Folgenden wird die Microblogging-Lösung von Siemens Building Technologies vorgestellt, welche seit März 2009 im Einsatz ist. Microblogging wurde als Erweiterung in die bestehende Wissensmanagement- und Community-Plattform References@BT integriert, um die Akzeptanz der Nutzenden zu maximieren und um eine „Insellösung“ zu vermeiden. Die vorliegende Fallstudie soll Einführung, Nutzung und Mehrwert von Microblogging für Entscheider transparent machen.
Der Beitrag ist erschienen im DOK-Magazin, Ausgabe Juni 2010.
Enterprise Microblogging als "Add-on" des Wissensmanagements
Neben Wikis, Weblogs und sozialen Netzwerkplattformen hat das Web 2.0 mit „Twitter“ eine weitere nützliche Anwendungsklasse hervorgebracht: Microblogging-Dienste. Nicht nur private Anwender, sondern auch Unternehmen zeigen sich von diesem innovativen Kommunikationskanal im Hinblick auf effektives Wissensteilen zunehmend begeistert. Im Folgenden wird die Microblogging-Lösung von Siemens Building Technologies vorgestellt, welche seit März 2009 im Einsatz ist. Microblogging wurde als Erweiterung in die bestehende Wissensmanagement- und Community-Plattform References@BT integriert, um die Akzeptanz der Nutzenden zu maximieren und um eine „Insellösung“ zu vermeiden. Die vorliegende Fallstudie soll Einführung, Nutzung und Mehrwert von Microblogging für Entscheider transparent machen.
Der Beitrag ist erschienen im DOK-Magazin, Ausgabe Juni 2010.
Enterprise Microblogging als "Add-on" des Wissensmanagements
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Microblogging
10. Juni 2010
Wissenstransfer mit Mitarbeiter-Weblogs in KMU
Der folgende Vortrag stellt das Thema Wissenstransfer über Mitarbeiter-Weblogs in KMU anhand einer Fallstudie eines deutschsprachigen KMU vor. Dieser Vortrag wurde erstmals auf der Konferenz für Professionelles Wissensmanagement in Solothurn von mir gehalten. Obwohl er aus dem dem Jahr 2009 stammt, sind die Inhalte auch heute noch hoch aktuell. Die Fallstudie zeigt nämlich, dass der Einsatz von Mitarbeiter-Weblogs auch in KMU sehr sinnvoll sein kann.
Der dazugehörige Konferenz-Beitrag kann hier gefunden werden. In diesem findet sich auch die statistische Auswertung.
Der dazugehörige Konferenz-Beitrag kann hier gefunden werden. In diesem findet sich auch die statistische Auswertung.
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Wissenstransfer
01. Juni 2010
Enterprise 2.0: Wissensmanagement mit Web-2.0-Anwendungen
Die folgende Präsentation stellt eine kompakte Einführung in das Thema "Enterprise 2.0" dar. Zu Beginn werden die Grundlagen von Web 2.0 und Web 2.0 im Unternehmen erläutert. Danach erfolgt die Präsentation der Kernergebnisse von Fallstudien zum Einsatz von Wiki und Weblog, sowie zum Einsatz von Microblogging im Unternehmen.
19. Mai 2010
Enterprise 2.0 Fallstudie: "Pentos AG: Nachhaltiges Mitarbeiter-Blogging"
Bei der vorliegenden Fallstudie handelt es sich um einen nachhaltigen Einsatz von Mitarbeiter-Weblogs in einem Klein- und Mittelbetrieb (KMU). Hauptziel dieser bereits 2001 im Unternehmen eingeführten Mitarbeiter-Weblogs war die Verbesserung von Effektivität und Effizienz in der internen Mitarbeiter-zu-Mitarbeiter-Kommunikation. Ausschlaggebend für die Einführung der Weblogs war der empfundene Bedarf nach einer Verbesserung der Kommunikation auf der Seite der Geschäftsleitung. Die Stimulation einer verstärkten Interaktion der Mitarbeiter untereinander führte zu einer Verbesserung des Informationsflusses im gesamten Unternehmen, was sowohl berufliche als auch private Informationen betrifft. Die eigenständige und eigenmotivierte Kommunikation der Mitarbeiter über Ziele und Tätigkeiten hat zudem die Selbstreflektion bei den beteiligten Mitarbeitern gefördert. Die Mitarbeiter-Weblogs führten auch zu einer nachhaltigen Stärkung der partizipativen Unternehmenskultur. Die vorliegende Fallstudie zeigt, dass ein Einsatz von Mitarbeiter-Weblogs auch in einem kleinen KMU trotz der Überschaubarkeit an Informationskanälen und der einfacheren Identifikation von Wissensträgern durchaus Gewinn bringend sein kann.
Die Fallstudie in Kürze
Alexander Stocker, Nikolaus Krasser und Klaus Tochtermann (2010): Pentos AG: Nachhaltiges Mitarbeiter-Blogging, Schriftenreihe zu Enterprise 2.0-Fallstudien Nr. 06, Andrea Back, Michael Koch, Stefan Smolnik, Klaus Tochtermann (Hrsg.) München/St. Gallen/Graz/Frankfurt: Enterprise 2.0 Fallstudien-Netzwerk, Mai 2010, ISSN 1869-0297.
Die Fallstudie in Kürze
- Funktionalität: Mitarbeiter-Blogging im Unternehmen
- Technologie: Proprietäre Lösung basierend auf Lotus Notes/Domino
- Anzahl der Nutzer: mehr als 30 (fast alle Mitarbeiter)
- Branche: IT, Software, Consulting
- Zusätzliche Schlagworte: Intra-organisationaler Wissenstransfer, Weblogs, Mitarbeiter-Weblogs, Bloggen, Lotus Notes/Domino
Alexander Stocker, Nikolaus Krasser und Klaus Tochtermann (2010): Pentos AG: Nachhaltiges Mitarbeiter-Blogging, Schriftenreihe zu Enterprise 2.0-Fallstudien Nr. 06, Andrea Back, Michael Koch, Stefan Smolnik, Klaus Tochtermann (Hrsg.) München/St. Gallen/Graz/Frankfurt: Enterprise 2.0 Fallstudien-Netzwerk, Mai 2010, ISSN 1869-0297.
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Corporate Web 2.0
16. April 2010
08. Februar 2010
Intraorganisationaler Wissenstransfer über Wikis und Weblogs
Eine explorative Mehrfachfallstudie als Beitrag zu einem besseren Verständnis von Corporate Web 2.0
Kurzfassung:
Mit dem Begriff Web 2.0 wird eine Evolution bezeichnet, welche das Web seit einigen Jahren durchläuft. Kernelement dieses positiven Wandels ist die stetig zunehmende Bedeutung der durch Nutzer freiwillig und selbstorganisiert geteilten Inhalte. Am Web transformieren Nutzer von passiven Informationskonsumenten zu äußerst aktiven Informationsproduzenten. Dieser Effekt hat zur Herausbildung sozialer Web-Plattformen wie Wikipedia, Youtube, Facebook oder MySpace beigetragen, welche ihre Geschäftslogik auf nutzergenerierten Inhalten aufbauen. Angespornt durch den Erfolg solcher
Web-2.0-Anwendungen in der Informationsteilung wollen auch Unternehmen das Web 2.0 für sich nutzbar machen. In ihrer Idealvorstellung von Corporate Web 2.0 schwebt ihnen vor, Strukturen und Muster des Web 2.0 in die Unternehmenslandschaft zu integrieren. Doch müssen Entscheider im Corporate Web 2.0 das entstehende Spannungsfeld zwischen Selbstund Fremdorganisation, also Freiwilligkeit contra Hierarchie beherrschbar machen, um die Potentiale von Web 2.0 im Unternehmen vollständig auszuschöpfen.
Diese Dissertation erforscht einen differenzierten Anwendungsbereich von Corporate Web 2.0, den intraorganisationalen Wissenstransfer über die beiden speziellen Web 2.0 Anwendungen Wiki und Weblog. Als sozio-technische Systeme weisen Wiki und Weblog besondere Charakteristika auf, welche das Verstehen und das Abschätzen ihrer Wirkung im betrieblichen Umfeld erheblich erschweren. Im Gegensatz dazu finden verantwortliche Wissensmanager wenig akademische qualitätsgesicherte Literatur vor, in welcher die beim Einsatz von Wiki und Weblog im Unternehmen beobachteten Phänomene systematisch empirisch untersucht werden. Als Antwort auf diese Knappheit verfolgt der Dissertant im Rahmen einer explorativen Mehrfachfallstudie die zentrale Forschungsfrage, ob und wie Unternehmen ihre Mitarbeiter dazu bringen, Wissen über Wiki und Weblog zu teilen. Die anwendungsnahe Dissertation legt den Untersuchungsfokus einerseits auf die für intraorganisationalen Wissenstransfer verantwortlichen Experten für Wiki und Weblog, berücksichtigt aber auch die Perspektive der Mitarbeiter als Nutzer dieser aus Sicht der Wirtschaftsinformatik neuen computergestützten Informationssysteme.
Durch die systematische Untersuchung des intraorganisationalen Wissenstransfers mit Wikis und Weblogs leistet diese Dissertation als explorative Forschungsarbeit einen Beitrag zu einem besseren Verständnis von Corporate Web 2.0 in Theorie und Praxis. Die Untersuchung weist darauf hin, dass der Einsatz von Wiki und Weblog in Unternehmen sowohl auf individueller Ebene der Mitarbeitenden, als auch auf einer übergeordneten Team- und Organisationsebene Nutzen stiftend wirkt. Trotzdem erscheinen die Vorteile aus Wiki und Weblog durch die Experten derzeit noch überbewertet. Die aus der Untersuchung vorgenommene systematische Ableitung allgemeiner Erkenntnisse zu Corporate Web 2.0 aus dem konkreten Nutzen von Wiki und Weblog im Unternehmen bildet gemeinsam mit der systematisierten Beantwortung der forschungsleitenden Fragen den wesentlichen Beitrag dieser Dissertation. Eine Schematisierung der Einzelfälle erleichtert die Vergleichbarkeit der Ergebnisse und liefert durch die in der Mehrfachfallstudie integrierte Replikationslogik
robustere Aussagen zu den beobachteten Phänomenen.
Kurzfassung:
Mit dem Begriff Web 2.0 wird eine Evolution bezeichnet, welche das Web seit einigen Jahren durchläuft. Kernelement dieses positiven Wandels ist die stetig zunehmende Bedeutung der durch Nutzer freiwillig und selbstorganisiert geteilten Inhalte. Am Web transformieren Nutzer von passiven Informationskonsumenten zu äußerst aktiven Informationsproduzenten. Dieser Effekt hat zur Herausbildung sozialer Web-Plattformen wie Wikipedia, Youtube, Facebook oder MySpace beigetragen, welche ihre Geschäftslogik auf nutzergenerierten Inhalten aufbauen. Angespornt durch den Erfolg solcher
Web-2.0-Anwendungen in der Informationsteilung wollen auch Unternehmen das Web 2.0 für sich nutzbar machen. In ihrer Idealvorstellung von Corporate Web 2.0 schwebt ihnen vor, Strukturen und Muster des Web 2.0 in die Unternehmenslandschaft zu integrieren. Doch müssen Entscheider im Corporate Web 2.0 das entstehende Spannungsfeld zwischen Selbstund Fremdorganisation, also Freiwilligkeit contra Hierarchie beherrschbar machen, um die Potentiale von Web 2.0 im Unternehmen vollständig auszuschöpfen.
Diese Dissertation erforscht einen differenzierten Anwendungsbereich von Corporate Web 2.0, den intraorganisationalen Wissenstransfer über die beiden speziellen Web 2.0 Anwendungen Wiki und Weblog. Als sozio-technische Systeme weisen Wiki und Weblog besondere Charakteristika auf, welche das Verstehen und das Abschätzen ihrer Wirkung im betrieblichen Umfeld erheblich erschweren. Im Gegensatz dazu finden verantwortliche Wissensmanager wenig akademische qualitätsgesicherte Literatur vor, in welcher die beim Einsatz von Wiki und Weblog im Unternehmen beobachteten Phänomene systematisch empirisch untersucht werden. Als Antwort auf diese Knappheit verfolgt der Dissertant im Rahmen einer explorativen Mehrfachfallstudie die zentrale Forschungsfrage, ob und wie Unternehmen ihre Mitarbeiter dazu bringen, Wissen über Wiki und Weblog zu teilen. Die anwendungsnahe Dissertation legt den Untersuchungsfokus einerseits auf die für intraorganisationalen Wissenstransfer verantwortlichen Experten für Wiki und Weblog, berücksichtigt aber auch die Perspektive der Mitarbeiter als Nutzer dieser aus Sicht der Wirtschaftsinformatik neuen computergestützten Informationssysteme.
Durch die systematische Untersuchung des intraorganisationalen Wissenstransfers mit Wikis und Weblogs leistet diese Dissertation als explorative Forschungsarbeit einen Beitrag zu einem besseren Verständnis von Corporate Web 2.0 in Theorie und Praxis. Die Untersuchung weist darauf hin, dass der Einsatz von Wiki und Weblog in Unternehmen sowohl auf individueller Ebene der Mitarbeitenden, als auch auf einer übergeordneten Team- und Organisationsebene Nutzen stiftend wirkt. Trotzdem erscheinen die Vorteile aus Wiki und Weblog durch die Experten derzeit noch überbewertet. Die aus der Untersuchung vorgenommene systematische Ableitung allgemeiner Erkenntnisse zu Corporate Web 2.0 aus dem konkreten Nutzen von Wiki und Weblog im Unternehmen bildet gemeinsam mit der systematisierten Beantwortung der forschungsleitenden Fragen den wesentlichen Beitrag dieser Dissertation. Eine Schematisierung der Einzelfälle erleichtert die Vergleichbarkeit der Ergebnisse und liefert durch die in der Mehrfachfallstudie integrierte Replikationslogik
robustere Aussagen zu den beobachteten Phänomenen.
18. Dezember 2009
Der Nutzen von internen Wikis
Im Folgenden wird der Vortrag zur "KMIS 2009" - International Conference on Knowledge Management and Information Sharing- Beitrag "Exploring the Value of Enterprise Wikis: A Multiple-Case Study (Alexander Stocker und Klaus Tochtermann" via Slideshare präsentiert.
Für diesen Konferenzbeitrag erhielt ich den "Best Student Paper Award".
Abstract:
We present the results of our explorative multiple-case study investigating concept, implementation and utilization of internal wikis in three Austrian enterprises. We collected all data during structured interviews with internal knowledge management experts responsible for the wiki implementation and from online surveys of non-executives employees being users. Our contribution was highly motivated from the continuing discussion on Corporate Web 2.0 and Enterprise 2.0 and unfortunately, the lack of wellgrounded empirical studies by contrast. We feel that challenges and benefits of Web 2.0 technologies and applications for the enterprise are just starting to be systematically explored.
Für diesen Konferenzbeitrag erhielt ich den "Best Student Paper Award".
Abstract:
We present the results of our explorative multiple-case study investigating concept, implementation and utilization of internal wikis in three Austrian enterprises. We collected all data during structured interviews with internal knowledge management experts responsible for the wiki implementation and from online surveys of non-executives employees being users. Our contribution was highly motivated from the continuing discussion on Corporate Web 2.0 and Enterprise 2.0 and unfortunately, the lack of wellgrounded empirical studies by contrast. We feel that challenges and benefits of Web 2.0 technologies and applications for the enterprise are just starting to be systematically explored.
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Ist die Nutzung der Daten kostenlos, könnte durch Unternehmen/Berater immerhin noch zwei Mal verdient werden:
- Für die Unterstützung bei der Bereitstellung dieser Daten und
- im Rahmen der Anwendungsentwicklung (damit dann was mit den Daten passiert).
Es wird allerdings auch weiterhin Daten geben, welche nicht als Open Data bereitgestellt werden. Überall dort, wo Auswertungen und Analysen von Daten nämlich als kostenpflichtiger Service angeboten werden.Es könnten jedoch dort Anwendungen entstehen, wo bisher noch niemand mit Daten Geld verdient. Außerdem denke ich, dass ein Großteil dieser Anwendungen auch ohne kommerziellen Hintergrund entstehen wird.